"Active Shift"

Produktanlage


Bild 1:

Das Kompressions-element wird soweit über den Unterschenkel gezogen, bis sich die Kniescheibe im hellblauen mittleren bis unteren Bereich befindet.

Bild 2:

Die Druckkissen sind seitlich und diagonal zueinander an dem vorgesehenen Klettband anzubringen. Je nach Problematik kann dies auch spiegelverkehrt erfolgen.

Bild 3:

Das untere Zugband wird zuerst durch die am Druckkissen angebrachten Haltebänder gezogen. Danach folgt das zweite obere Zugband.

Bild 4:

Das gleiche Verfahren wie bei auf Bild 3 beschrieben wird jetzt das Zugband auf das obere diagonal angebrachte Druckkissen angewendet.

Bild 5:

Das untere Zugband wird mit leicht straffem, aber noch angenehmen Zug am oberen Klettrand angebracht. Danach wird das zweite obere Zugband mit mäßigem Zug ebenfalls am Klettrand angebracht.


Stand der Technik

 

Der bisherige Stand der Orthetik befasste sich mit der Unterstützung von gelenkumgebenen Strukturen. Hierbei werden Belastungsspitzen minimiert, die Ernährung der Strukturen verbessert oder Gelenke weitgehend ruhig gestellt. Dieser Ansatz erzielt aber meist nicht die gewünschte Wirkung.

Aus diesem Grund gibt es oftmals einen Konflikt mit der Physiotherapie. Diese hat nämlich das Ziel, das Gelenk zu mobilisieren und Belastungsspitzen aufzubauen (Muskelaufbau). In der Therapie wird oft die Technik der manuellen Therapie verwendet. Diese Handgriffe haben die Mobilisation eines Gelenkes zum Ziel. 

Aufgrund der immer kürzer werdenden Behandlungszeiten wird jedoch häufig nicht mehr der gewünschte Effekt erreicht. Weiterhin sind die Kosten einer Behandlung hoch und es gibt keine prophylaktische Wirkung, wenn die Therapie die benötigte Belastungsintensität nicht erreicht. Dies hat zur Folge, dass Patienten unzufrieden mit der Behandlung sind, die herkömmlichen Bandagen aufgrund fehlender Wirkung nicht mehr getragen werden und die Chronifizierung der Patienten immer weiter steigt.

 

Bessere Therapieergebnisse durch unsere neue "Active shift"-Bandage

 

Die neuartige Bandage verbindet die Physiotherapie mit der Orthetik. Sie bildet eine Schnittstelle, in der sie die Techniken der manuellen Therapie nachahmt. Hierbei mobilisiert die Bandage frühzeitig die betroffenen Gelenke und verhindert den Abbau der Muskulatur. Da die Bandage auch die Physiotherapie unterstützt, kann die Bandage auch in der Trainingstherapie eingesetzt werden. Im Ergebnis wird der Muskelaufbau beschleunigt und Schmerzen werden dauerhaft und nachhaltig reduziert.

Darüber hinaus kann die Bandage in der prophylaktischen Phase eingesetzt werden. Hierdurch werden Kosten eingespart und Chronifizierungen von Patienten vermieden. 

Indikationen

  • Arthrose
  • Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen
  • Wiederholte Umknicktraumata
  • Gelenkschmerzen
  • Knorpelschäden
  • Gereizte Sehnen

 

Um einen optimalen Effekt der Bandage zu erzielen, sollte sie von Fachpersonal, das von uns ausgebildet wurde, angelegt werden. Als Fachpersonal sehen wir Ärzte, Physiotherapeuten, Orthopädiemechaniker und ausgebildete Personaltrainer. Für die selbstständige Anlage der Bandage wird in nächster Zeit eine Video-Anleitung zur Verfügung gestellt.